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Typische Golf Anfängerfehler

Sie haben frisch mit dem Golfen angefangen oder sind noch immer nicht ganz mit ihrem Schwung zufrieden?

Wenn ja, dann sind sie hier genau richtig!

Jeder Golfer macht Fehler. Viele dieser Fehler führen zu schlechter Ballkontrolle, kürzeren Distanzen oder sogar zu schmerzenden Körperteile.

Folgend finden sie die Häufigsten Golf Anfängerfehler, welche vom halten des Golfschlägers über den Rückschwung bis zum Durchschwung reichen. Damit sie diese typischen Anfängerfehler zukünftig vermeiden können, finden sie in jedem Abschnitt interessante Tipps und Anregungen zur Fehlerkorrektur.

 

Falscher Griff

Einer der häufigste Fehler von Anfänger aber auch von Fortgeschrittenen Golfern, hat mit dem Griff zu tun.
Ein falscher Griff kann zum absoluten Schwung- und Distanz- Killer werden.

Der Schläger sollte stets in den Fingern und nicht in der Handfläche liegen. Wird der Schläger in der Handfläche gehalten, braucht es mehr Krafft. Als Resultat verkrampft man sich beim Schwung, womit die Distanz und Treffgenauigkeit flöten geht.

Macht man Fehler beim Griff, können diese oftmals am Golfhandschuh abgelesen werden. Siehe für weitere Detail „Spuren und Abnutzungen am Golfhandschuh“.

Falscher Stand

Zu breit, zu schmal oder nicht auf das Ziel ausgerichtet.

Steht man falsch vor dem Golfball, wird es schwer diesen in die Gewünschte Richtung zu schlagen.
Um diesen Golf Anfängerfehler zu vermeiden, sollten sie als erstes darauf achten, dass ihr stand in etwa Schulterbreit ist. Bei den wirklich langen Schläger kann dieser sogar noch ein wenig breiter sein (äußere Schulterbreite).

Den zweiten Punkt den sie beachten sollten betrifft die Ausrichtung. Stehen sie parallel zum Ziel, wobei der hintere Fuß parallel zum Ziel und die fordere Fußspitze ein wenig Richtung Ziel gedreht stehen soll. Das Abdrehen der fordere Fußspitze wird ihnen helfen den Durchschwung und das krönende Finisch ohne Gleichgewichtsstörungen auszuführen.

 

Falsche Ansprechposition

Wir stehen nun Schulterbreit vor dem Golfball, haben den richtigen Griff aber wie geht’s weiter?
Eigentlich ganz einfach. Der Ball soll mittig zwischen den Füssen liegen. Hält man ein längeres Eisen oder sogar ein Holz in der Hand kann der Ball sogar ein wenig weiter in Richtung des fordern Fußes platziert werden.
Doch aufgepasst! Bei der Ansprechpositon geht es nicht nur um die Platzierung des Golfballs. Vielmehr sollten sie auf eine stabile korrekte Haltung des Oberkörpers achten. Sie sind kurz davor sich zu drehen.

Dementsprechend sollten sie unbedingt einen Graden Rücken haben. Stellen sie sich vor, dass Ihr Rücken die Achse für die folgende Drehung ist. Beugen sie sich, wird es erstens schwierig einen sauberen Schwung auszuführen, zweitens können sie sich Rückenschmerzen einfangen.
Demzufolge gilt: Po raus und Rücken gerade.

Ball richtig positionieren

Falscher Rückschwung

Beim Rückschwung müssen sie ihrem Oberkörper um die Achse (Erinnerung: das wäre dann ihr Rücken) bewegen. Was beinahe automatisch mitläuft, ist die Hüfte. Hierbei ist es wichtig, dass die Hüfte nicht überdreht wird.

Profigolfer drehen beim Rückschwung ihre Schultern bis zu einem 90° Winkel zur Ziellinie. Die Hüfte drehen sie jedoch nur bis zu einem Winkel von 45° zurück.

Für ungeübte Amateure (ich zähle mich hier selbstverständlich auch dazu) ist das absolut kein Muss! Um den Schlag kontrolliert ausführen zu können müssen die Schultern nicht in einem 90° Winkel zur Ziellinie stehen. Am besten so weit nach hinten, dass man die Spannung durch den Körper spürt, sich aber nicht unnatürlich verkrümmt.

Verhältniss Schulter Becken Rotation beim Golf Rückschwung

Die fehlende Beweglichkeit wird gerade von Anfänger oftmals durch das Aufrichten des Körpers kompensiert. Hierbei wird bei der Schulterdrehung, der Kopf nach oben gedrückt, wodurch man beim Durchschwung eine weitere Bewegung gutmachen muss. Folge des Aufgerichteten Körpers: Die Bälle werden nur selten gut getroffen.

Eine weitere Bewegung die den Rückschwung uneffektive machen kann, ist das anwinkeln des Armes am höchsten Punkt des Rückschwunges. Knickt man den Arm in Richtung hinterem Schulterblatt ab, verliert man automatisch Spannung im Körper. Der Verlust an Spannung führt wiederum zu geringerer Distanz. Egal ob man seine Schultern um 90° drehen kann oder nicht, der Schwungarm sollte stets so gerade wie möglich gehalten werden.

 

Falscher Winkel des Handgelenkes

Gemäß Theorie sollte man darauf achten, dass das Handgelenk auf der neun Uhr Stellung (1/4 nach hinten), einen Winkel zwischen 90° und 110° haben sollte. Diesen Winkel sollte dann bis zum höchsten Punkt des Rückschwunges beibehalten werden.

Vor allem als Anfänger versucht man oft, verzweifelt das Ziel von den 90° bis 110° zu erreichen. Leider klappt das nur selten. Meistens fängt man an das Handgelenk komisch abzudrehen. Diese Handgelenk Bewegung vermittelt nicht nur ein schlechtes Gefühl, sondern führt auch dazu, dass man den Ball nicht mehr gut trifft.
Ich bin zwar kein Golfprofi, möchte an dieser Stelle trotzdem einen Versuch vorschlagen.

Probiere sie während des Rückschwungs ihr Handgelenk so gerad wie möglich zu halten. Kein Abwinkeln, nur gerade zurück. Machen sie das ganz Langsam und achten sie darauf, wie stark sie das Handgelenk automatisch anwinkeln, obwohl sie das Gefühl haben ihr Schwungarm bildet eine Linie mit dem Schläger. Wichtig hierbei ist nur, dass sie wie schon im Punkt „falscher Rückschwung“ genannt, ihren Schwungarm nicht abknicken, sondern immer durchgestreckt lassen. Dieser Punkt ist wirklich wichtig für den Spannungsaufbau und längere Distanzen.

Mit diesem Vorgehen erreiche ich meistens ohne daran zu denke einen 90° bis 110° Winkel. Desweitern bewegt sich mein Handgelenk beim Durchschwung genau wieder in die Ausgangsposition. Somit muss ich mir keine Gedanken mehr über irgendeinen Winkel machen.

Ich möchte an dieser Stelle nochmals erwähnen, dass ich kein Profi bin. Aber frei nach dem Motto: „Nützt nichts, macht nichts“.

 

Falscher Verlagerung des Gewichtes

Mit dem Golfschläger am höchsten Punkt angekommen, sollte ihr Gewicht zu zwei Drittel auf dem hinteren und zu einem Drittel auf dem vorderen Fuß verlagert sein. Bleibt man mit dem Gewicht in der Mitte, besteht die Gefahr von dünn getroffenen Bällen. Der Grund für diesen Golf Anfängerfehler ist, dass man beim Durchschwung mit dem Gewicht nach hinten fällt und somit den Schläger zu hoch über dem Boden durchschwingt.

 

Falsche Schwungebene

Beim Golfschwung spielt die Schwungebene eine große Rolle. Man kann diese zu flach, zu steil oder eben richtig ausführen. Eine falsche Schwungebene erschwert es dem Golfspieler, das Schlägerblatt im Treffmoment richtig an den Ball zu führen. Um die optimale Schwungebene auszuführen, sollte der Schläger in einem Halbkreis so nach hinten geführt werden, dass der Schafft des Schlägers eine Linie zum Golfball bildet. Wenn man einen Laser am hinteren Ende des Griffes anbringen würde, müsste der Laserstrahl beim Rückschwung dementsprechend auf einer Linie durch den Golfball laufen.

 

Chicken Wings

Nein dieser Golf Anfängerfehler hat nichts mit Essen zu tun.
Wenn die arme im Treffmoment einknicken und nach oben gezogen werden, wird das auch Chicken Wings genannt. Speziell wenn der vordere Arm nach oben gezogen wird, hat das die Folge einer von außen nach innen Schwungbahn. Das Resultat ist einer dieser gehassten Slice, mit welchen man so oder so immer zu kämpfen hat. Das Gegenmittel für diesen Golf Anfängerfehler nennt sich auch hier wieder: “Arme strecken“.

 

Falsche Gedanken

Der letzte Golf Anfängerfehler den ich heute beschreiben möchte, hat mit der Gedankenwelt zu tun.
Machen sie sich nicht verrückt und denken sie bei ihrem nächsten Besuch auf der Driving Range nicht zu sehr an oben genannte Punkte! Wenn sie trotzdem den einen oder anderen Punkt optimieren wollen, dann tun sie das Schritt für Schritt und nicht alles auf einmal.


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