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Fünf Strategien wie du deine Score verbessern wirst

Fünf Strategien um bessere Scores zu spielen

Für eine gute Runde Golf mit einer tiefen Score muss so einiges stimmen. Ein fundierter Grundschwung und ein anständiges kurzes Spiel sind zweifelsfrei nötig, damit wir unsere Erwartungen an uns selber erfüllen können. Niedrige Scores werden aber nicht nur durch eine perfekte Mechanik, sondern auch durch die Einhaltung von Spielstrategien erreicht. Es gibt bereits diverse Strategien, welche von jedem Golfspieler einfach kopiert und ausgeführt werden können. Durch die Einhaltung einer Spielstrategie, kann man ohne am eigenen Golfschwung was zu verändern, Punkte gewinnen und somit die Score verbessern.

Nachfolgend findest du fünf nicht technische Techniken mit welchem du auf deiner nächsten Runde problemlos bessere Ergebnisse erzielen kannst. Diese Strategien werden dein Spiel verbessern oder einigermassen stabil halten, wenn deine Tagesform mal nicht auf der Höhe ist.

 

1. Berücksichtigung der Fahnenposition auf dem Green

Beim Anspielen des Greens, zielen die meisten Golfspieler direkt auf die Fahne ohne sich im Klaren zu sein wo diese eigentlich steckt und wie das Green genau aufgebaut ist. Bessere Golfspieler überlegen sich, wie sie den Golfball zu ihrem Vorteil für den nächsten Schlag positionieren können. Wenn zum Beispiel die Gefahr besteht, dass der Ball hinter einer sehr nahe am Green-Rand gesteckte Fahne im Bunker landen könnte, wird der Ball einige Meter zu kurz auf dem Greens platziert. Durch diese Aktion wird die Chance auf ein Birdie zwar kleiner, man braucht jedoch garantiert keine unnötigen Schläge aus dem Bunker, welche nur schwer nahe an die Fahne platziert werden können und meistens zu double und triple Bougies führen.

Je nach Tagesform solltest du vorsichtiger spielen. Hast du generell ein gutes Gefühl mit den Eisen ohne grosse Streuung, darfst du ruhig auch mal direkt auf die Fahne zielen. Fühlst du dich jedoch nicht sicher ist es meist die bessere Entscheidung auf die Mitte des Greens oder einen Ort zu zielen wo der Ball sicher ohne Risiko von Ballverlusten oder zusätzlicher Schläge platziert werden kann.

Ein weiterer Punkt der den ersten Putt auf dem Green vereinfachen kann, betrifft den Verlauf des Greens. Wenn möglich sollte immer darauf geachtet werden, dass der Ball auf die tiefere Ebene des Greens gespielt werden kann. Einen Putt bergab ist schwieriger zu kontrollieren als einen Putt bergauf.

 

2. Spiele Golf ohne an deinem Schwung zu basteln

Einer der grössten Fehler die Golfer auf ihren Runden machen, ist die volle Konzentration auf ihre eigenen kleinen Fehler im Golfschwung. Sie verbringen zu viel Zeit damit jeden Schlag zu perfektionieren. Meist wird dann noch während der Runde aus einem kleinen Fade ein starker Hoock und der Rücken fängt langsam an zu schmerzen, da man krampfhaft versucht die Schwungrichtung von innen nach aussen auszuführen.

Bastelst du während einer Runde an deinem Schwung, kann das nicht nur verehrende Folgen für deinen Golfschwung haben, sondern auch für deine Konzentration. Du wirst das eigentliche Ziel von guten Scores aus den Augen verlieren und die ganze Konzentration für deine kleinen Fehler vergeuden.

Wenn du vor der Runde auf der Drivingrange merkst, dass du die Bälle ein wenig nach links verziehst, kannst du auf der Runde einfach ein wenig mehr rechts zielen. Mache das Beste aus deinen Schlägen und versuche dich auf das eigentliche Ziel des Golfsports zu fokussieren. Nimm die schlechten Schläge nicht zu ernst und habe Spass. Läuft es mal nicht so rund, sollte dein Ziel sein mit einem zweit oder sogar drittklassigen Golfschwung, eine erstklassige Runde zu absolvieren.

 

3. Konzentriere dich auf den wichtigsten Schlag

Bekanntlich ist der wichtigste Schlag im Golf der nächste. Versuchen dich nicht über vermasselte Schläge zu ärgern! Konzentriere dich auf den nächsten! Die mentale Einstellung eines jeden Golfspielers kann über schlechte und gute Golfrunden entscheiden. Viele ärgern sich so fest über verpatzte Schläge, dass sie mit ihren Gedanken total am schlechten Ergebnis des letzten Schlages hangen bleiben. Beim nächsten schlag ist ihre Konzentration futsch und auch dieser geht wieder in die Hose.

Die mentale Einstellung positiv und auf den nächsten schlag fixiert zu halten ist nicht immer einfach. Je mehr man sich die negativen Einstellungen bewusst wird, desto einfacher wird es sich von diesen Denkmustern zu verabschieden. Versuche deine negativen Gedanken ausfindig zu machen. Sei dir diesen bewusst und ersetze sie gezielt durch positive. Durch die Konzentration Steigerung auf das eigentliche Ziel, wirst du automatisch bessere Scores erreichen. Je öfter du dich auf deine Konzentration konzentrierst desto leichter wird es dir fallen.

 

4. Die Länge ist nicht das einzige das zählt

Den Ball immer so weit wie möglich zu schlagen ist nicht immer die beste Strategie. Vor allem bei den Langen Schlägen besteht eine erhöhte Gefahr von verzogenen Bällen die beim nächsten Schlag schwierig oder gar nicht mehr zu spielen sind. Viel mehr solltest du vor jedem Schlag überlegen, was die beste Ausgangslage für den nächsten ist. Hierzu solltest du zwei Kriterien beachten. Erstens solltest du das Layout der Bahn berücksichtigen. Überlege dir wo der Ball liegen müsste, damit du den zweiten Schlag am besten ausführen kannst. Im zweiten Schritt geht es um die Schlägerwahl. Der längste Schläger ist nicht immer der beste. Was nützt ein 300 Meter drive, wenn man diesen zu 80% sliced? Gar nichts! Viel mehr solltest du dich für den Schläger entscheiden, mit welchem du dich am wohlsten fühlst. Besser ist es ein 3er oder 5er Holz dem Driver vorzuziehen, wenn du diese Schläger generell konstanter schlägst. Dasselbe gilt für den Platz. Auf einem Paar 5 ist es oftmals empfehlenswerter, den zweiten Schlag konstant kürzer zu schlagen, als den Versuch zu wagen, mit einem längeren Eisen irgendwo in die Nähe des Greens zu kommen.

 

5. Schlage mutiger auf den Ball

In dieser Strategie spreche ich nicht von Eisen oder Hölzer, nein ich berufe mich hier auf den Putter. Viele Golfer beschäftigen sich auf dem Green hauptsächlich mit der Puttlinie. Leider wird meist zu wenig Aufmerksamkeit auf die Distanz des Balles gelegt. Darum werden rund 85% aller Putts zu kurz ausgeführt. Jeder zu kurze Putt ist eine verpasste Chance! Du solltest dich vor allem bei längeren Putts mehr darauf konzentrieren die richtige Distanz als die 100% richtige Richtung zu wählen. Am besten schlägt man den Golfball so fest, dass er ca. 30 cm nach dem Loch stehen bleibt und ihm dann im zweiten Putt garantiert zu lochen.

Tiefere Score, tieferes Hcp und mehr Spass am Golfspiel

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